Ein Stromausfall bedeutet zunächst: Das Licht geht aus, elektrische Geräte funktionieren nicht mehr und möglicherweise fällt auch die Heizung aus. An die Wasserversorgung denken viele Menschen dagegen erst einmal nicht.
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Schließlich kommt Wasser doch einfach aus der Leitung.
Doch auch unsere Trinkwasserversorgung ist auf elektrische Energie angewiesen. Pumpen fördern Wasser, Anlagen bereiten es auf und Druckerhöhungsanlagen sorgen dafür, dass es auch in höher gelegenen Gebäuden aus dem Wasserhahn kommt.
Bei einem kurzen Stromausfall muss deshalb nicht sofort das Wasser ausfallen. Dauert die Störung jedoch länger oder betrifft sie eine größere Region, kann auch die Wasserversorgung eingeschränkt werden.
Deshalb gehört ein Wasservorrat genauso zur Vorbereitung auf einen Stromausfall wie Taschenlampen, Powerbanks oder Lebensmittel.
- Warum braucht die Wasserversorgung Strom?
- Was sollte man unmittelbar nach einem Stromausfall tun?
- Was tun, wenn plötzlich kein Wasser mehr kommt?
- Typische Fehler bei einem Wasserausfall
Fällt bei einem Stromausfall automatisch das Wasser aus?
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Nein.
Wenn bei Ihnen der Strom ausfällt, bedeutet das nicht automatisch, dass wenige Sekunden später auch der Wasserhahn trocken bleibt.
Viele Wasserversorgungssysteme verfügen über Hochbehälter, Wasserspeicher, Verbundnetze oder Möglichkeiten zur Notstromversorgung. Dadurch kann zumindest für eine gewisse Zeit weiterhin Wasser zur Verfügung stehen.
Wie lange das funktioniert, hängt jedoch stark von der örtlichen Infrastruktur ab.
Bei einem längeren großflächigen Stromausfall können beispielsweise Pumpwerke, Aufbereitungsanlagen oder Druckerhöhungsanlagen betroffen sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass bei einem großflächigen Stromausfall auch kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn kommen kann.
Die wichtigste Regel lautet daher:
Verlassen Sie sich bei einem längeren Stromausfall nicht darauf, dass die Wasserversorgung dauerhaft funktioniert.
Warum braucht die Wasserversorgung überhaupt Strom?
Bis Wasser aus dem heimischen Wasserhahn kommt, hat es normalerweise bereits einen längeren Weg hinter sich.
Je nach Region wird Trinkwasser beispielsweise aus Grundwasser, Quellen oder Talsperren gewonnen. Anschließend muss es aufbereitet, gespeichert und durch ein weit verzweigtes Leitungsnetz transportiert werden.
An verschiedenen Stellen kommen dabei elektrische Anlagen zum Einsatz.
Dazu gehören unter anderem:
- Brunnen- und Förderpumpen
- Pumpwerke
- Anlagen zur Wasseraufbereitung
- Mess- und Steuerungstechnik
- Druckerhöhungsanlagen
- Pumpen innerhalb von Gebäuden
Ein Stromausfall kann daher an unterschiedlichen Stellen Auswirkungen auf die Wasserversorgung haben.
Allerdings sind Wasserversorgungssysteme Teil der kritischen Infrastruktur. Entsprechend gibt es verschiedene Maßnahmen zur Absicherung, beispielsweise Verbundleitungen, Hochbehälter oder Notstromlösungen.
Trotzdem lässt sich ein vollständiger Ausfall bei einer länger andauernden Krisensituation nicht grundsätzlich ausschließen.
Besonders gefährdet: Hochhäuser und Gebäude mit Druckerhöhungsanlage
Nicht überall muss gleich das gesamte Wasserwerk ausfallen, damit zu Hause kein Wasser mehr ankommt.
Ein besonderes Problem können Gebäude sein, die eine elektrische Druckerhöhungsanlage benötigen.
Der normale Druck des öffentlichen Wassernetzes reicht insbesondere bei höheren Gebäuden nicht immer aus, um das Wasser bis in die oberen Stockwerke zu transportieren.
Dafür werden Pumpen eingesetzt.
Fallen diese Pumpen aus, kann es passieren, dass in unteren Etagen noch Wasser vorhanden ist, während weiter oben bereits kein oder nur noch sehr wenig Wasser aus der Leitung kommt.
Wer in einem Mehrfamilienhaus oder Hochhaus lebt, sollte deshalb wissen, ob die Trinkwasserversorgung des Gebäudes von einer solchen Anlage abhängig ist.
Noch wichtiger bei einem eigenen Brunnen
Besonders eindeutig ist die Situation bei Häusern, deren Wasserversorgung über einen eigenen Brunnen erfolgt.
Die Brunnenpumpe benötigt normalerweise Strom.
Fällt dieser aus und gibt es keine passende Ersatzstromversorgung, kann auch kein neues Wasser gefördert werden.
Ein vorhandener Druckbehälter kann möglicherweise noch eine geringe Menge Wasser liefern. Danach bleibt der Wasserhahn jedoch trocken.
Wer vollständig oder teilweise von einer privaten Brunnenanlage abhängig ist, sollte einen längeren Stromausfall deshalb besonders bei seiner Vorsorge berücksichtigen.
Was sollte man unmittelbar nach einem Stromausfall tun?
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Ein Stromausfall bedeutet noch nicht, dass Sie sofort sämtliche Behälter im Haus mit Wasser füllen müssen.
Anders sieht es aus, wenn sich abzeichnet, dass der Stromausfall länger dauern könnte oder bereits größere Gebiete betroffen sind.
Solange noch Wasser aus der Leitung kommt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Reserven anzulegen.
Das BBK empfiehlt bei einer drohenden Wasserknappheit ausdrücklich, noch vorhandenes Leitungswasser in geeigneten Gefäßen zu sammeln.
Geeignet sind beispielsweise:
- saubere Wasserkanister
- Trinkwasserbehälter
- Töpfe
- Eimer
- Waschbecken
- Badewanne
Dabei sollte allerdings zwischen Trinkwasser und Brauchwasser unterschieden werden.
Saubere, lebensmittelechte Behälter sollten bevorzugt für Trinkwasser genutzt werden.
Wasser in einer Badewanne oder einem gewöhnlichen Eimer eignet sich dagegen eher als Brauchwasser, beispielsweise zur Reinigung.
Trinkwasser und Brauchwasser unbedingt trennen
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Wenn Wasser knapp wird, muss nicht jedes Wasser Trinkwasserqualität besitzen.
Das ist für einen sinnvollen Notvorrat ausgesprochen hilfreich.
Trinkwasser benötigen Sie vor allem für:
- Trinken
- Kochen und Zubereiten von Lebensmitteln
- Zähneputzen
- Einnahme von Medikamenten
- gegebenenfalls die Reinigung von Wunden
Brauchwasser kann beispielsweise eingesetzt werden für:
- Reinigung
- Waschen
- Toilettenspülung, sofern die Abwasserentsorgung weiterhin funktioniert
- andere Tätigkeiten, bei denen das Wasser nicht aufgenommen wird
Dadurch lässt sich der eigentliche Trinkwasservorrat deutlich länger nutzen.
Vorsicht mit der Toilettenspülung
Ein häufig übersehener Punkt bei einem länger dauernden Stromausfall ist die Abwasserentsorgung.
Auch Kläranlagen und Abwasserpumpwerke benötigen elektrische Energie.
Zwar verfügen wichtige Anlagen teilweise über Notstromversorgung und Kanalisationen funktionieren zum Teil durch natürliches Gefälle. Trotzdem können bei einem umfangreichen Ausfall auch Probleme mit der Abwasserentsorgung entstehen.
Deshalb gilt:
Nicht einfach große Mengen Wasser in die Toilette schütten, wenn bekannt ist, dass die Kanalisation oder ein Abwasserpumpwerk ausgefallen ist.
Befolgen Sie in einer solchen Situation die Hinweise der Gemeinde, des Wasserversorgers beziehungsweise des Abwasserbetriebs.
Funktioniert die Abwasserentsorgung dagegen normal, lässt sich eine Toilette je nach Bauart häufig auch ohne funktionierende Wasserversorgung mit Brauchwasser spülen.
Wie viel Wasser sollte man zu Hause haben?
Ein Wasservorrat sollte nicht erst angelegt werden, wenn der Strom bereits ausgefallen ist.
Denn möglicherweise kommt genau dann kein Wasser mehr aus der Leitung.
Für die private Krisenvorsorge ist es deshalb sinnvoll, dauerhaft einen Trinkwasservorrat zu Hause zu haben.
Als praktische Planungsgröße haben wir in unserem Ratgeber „Trinkwasser bevorraten“ mit rund vier Litern pro Person und Tag gerechnet.
Damit lassen sich neben dem eigentlichen Trinken auch begrenzte Mengen zum Kochen und für notwendige Hygiene berücksichtigen.
Für eine vierköpfige Familie und zehn Tage ergibt das beispielsweise:
4 Personen × 4 Liter × 10 Tage = 160 Liter Wasser
Diese Menge muss nicht in einem einzigen großen Behälter gelagert werden.
Praktischer ist meistens eine Kombination aus:
- Wasserflaschen
- 5- oder 10-Liter-Behältern
- größeren Trinkwasserkanistern
So bleibt der Vorrat transportierbar und einzelne Behälter können unabhängig voneinander verwendet werden.
Nicht erst beim Stromausfall anfangen, Wasser einzulagern
Ein häufiger Fehler besteht darin, sich darauf zu verlassen, bei einer Krise einfach noch schnell die Badewanne oder einige Kanister zu füllen.
Das kann funktionieren.
Es kann aber genauso gut zu spät sein.
Fällt beispielsweise eine Pumpstation gleichzeitig mit dem Stromnetz aus, kann der Wasserdruck bereits stark reduziert sein. Auch bei einem technischen Defekt oder einer Beschädigung des Leitungsnetzes steht möglicherweise überhaupt kein Leitungswasser mehr zur Verfügung.
Ein dauerhaft vorhandener Grundvorrat ist deshalb die deutlich sicherere Lösung.
Zusätzliches Leitungswasser kann gesammelt werden, solange die Versorgung noch funktioniert.
Was tun, wenn plötzlich kein Wasser mehr kommt?
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Bleibt der Wasserhahn bei einem Stromausfall trocken, sollten Sie zunächst feststellen, ob tatsächlich die öffentliche Wasserversorgung betroffen ist.
Prüfen Sie beispielsweise:
- Kommt auch bei Nachbarn kein Wasser mehr?
- Sind nur obere Stockwerke betroffen?
- Gibt es Meldungen des Wasserversorgers?
- Gibt es Informationen der Gemeinde oder Feuerwehr?
- Wurde über Warn-Apps eine Meldung veröffentlicht?
- Funktioniert möglicherweise nur eine hausinterne Pumpe nicht?
Bei einem größeren Stromausfall können Internet und Mobilfunk ebenfalls beeinträchtigt sein.
Ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio gehört deshalb weiterhin zu den sinnvollsten Informationsquellen für länger anhaltende Krisensituationen.
Das vorhandene Trinkwasser rationieren
Wenn tatsächlich kein neues Trinkwasser zur Verfügung steht, sollte zunächst der vorhandene Vorrat erfasst werden.
Wie viel Wasser ist vorhanden?
Wie viele Personen müssen versorgt werden?
Wie lange könnte der Ausfall voraussichtlich dauern?
Anschließend sollte das Wasser nach Prioritäten eingesetzt werden.
Die höchste Priorität besitzt Trinkwasser.
Danach folgen Wasser für die Zubereitung notwendiger Lebensmittel und grundlegende Hygiene.
Wasser für Tätigkeiten wie Putzen, umfangreiches Waschen oder Geschirrspülen sollte dagegen möglichst vermieden werden.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber „Wasser sparen im Notfall“.
Hygiene ohne fließendes Wasser
Ein Wasserausfall wird häufig bereits nach kurzer Zeit zu einem Hygieneproblem.
Händewaschen, Duschen, Geschirrspülen und Toilettennutzung verbrauchen im normalen Alltag große Mengen Wasser.
In einer Krisensituation sollten vorhandene Trinkwasservorräte dafür möglichst nicht verschwendet werden.
Hilfreich können beispielsweise sein:
- Feuchttücher
- Händedesinfektionsmittel
- Einmalwaschlappen
- Küchenpapier
- Müllbeutel
- Einweghandschuhe
- wasserarme Reinigungsmöglichkeiten
Das BBK weist darauf hin, dass bei länger dauernden Notsituationen alternative Reinigungsmittel und wassersparende Hygienemaßnahmen helfen können.
Besonders wichtig bleibt trotzdem die Handhygiene, insbesondere vor der Zubereitung von Lebensmitteln und nach dem Toilettengang.
Kann man Regenwasser verwenden?
Steht kein Leitungswasser zur Verfügung, können andere Wasserquellen interessant werden.
Regenwasser kann beispielsweise sehr gut als Brauchwasser genutzt werden.
Je nach vorhandener Anlage kann es unter anderem eingesetzt werden für:
- Reinigung
- Toilettenspülung
- Waschen
- andere Anwendungen außerhalb der Trinkwasserversorgung
Gesammeltes Regenwasser sollte allerdings nicht automatisch als Trinkwasser betrachtet werden.
Auf Dachflächen können sich beispielsweise Vogelkot, Staub, Schmutz und andere Verunreinigungen befinden.
Wie Regenwasser sinnvoll gesammelt und als Notreserve genutzt werden kann, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber „Regenwasser als Notreserve“.
Kann Wasser aus Bach, Fluss oder See verwendet werden?
In einer längeren Krisensituation könnten auch natürliche Wasserquellen interessant erscheinen.
Doch hier ist besondere Vorsicht notwendig.
Selbst sehr klares Wasser kann Krankheitserreger oder andere Verunreinigungen enthalten.
Wasser aus:
- Flüssen
- Seen
- Bächen
- Teichen
- unbekannten Brunnen
sollte deshalb niemals allein aufgrund seines Aussehens als Trinkwasser angesehen werden.
Je nach Ausgangswasser kann eine Kombination aus Vorfiltern, Wasserfilter und anschließender Desinfektion erforderlich sein.
Unsere Ratgeber „Wasser filtern in Krisenzeiten“ und „Wasser desinfizieren – Abkochen, Tabletten oder UV“ erklären die verschiedenen Verfahren ausführlich.
Ein Wasserfilter ersetzt allerdings keinen sinnvoll angelegten Trinkwasservorrat.
Achtung: Offizielle Warnungen zur Wasserqualität beachten
Nach einem längeren Strom- oder Wasserausfall kann es vorkommen, dass die Wasserversorgung wieder funktioniert, das Wasser aber zunächst nicht uneingeschränkt verwendet werden soll.
Möglicherweise geben Wasserversorger oder Behörden beispielsweise ein Abkochgebot heraus oder empfehlen, das Wasser zunächst nicht zu trinken.
Deshalb gilt:
Nach einer größeren Störung immer die offiziellen Informationen zur Trinkwasserqualität beachten.
Nur weil wieder Wasser aus dem Hahn kommt, bedeutet das nicht automatisch, dass alle Einschränkungen aufgehoben wurden.
Woher kommt Wasser bei einem längeren Versorgungsausfall?
Für größere Ausfälle existieren in Deutschland verschiedene Möglichkeiten der Ersatz- und Notwasserversorgung.
Dazu gehören beispielsweise:
- mobile Trinkwasserbehälter
- Trinkwassertransportfahrzeuge
- mobile Aufbereitungsanlagen
- Verbundsysteme der Wasserversorger
- Notbrunnen
Der Bund hat zudem mehr als 5.000 Trinkwassernotbrunnen und -quellen eingerichtet. Diese befinden sich vor allem in größeren Städten und Ballungsräumen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass unmittelbar nach jedem örtlichen Stromausfall überall eine öffentliche Wasserabgabestelle eingerichtet wird.
Deshalb bleibt die private Vorsorge wichtig.
Wer bereits Wasser zu Hause hat, kann die erste Zeit einer Störung überbrücken und muss nicht sofort auf externe Hilfe angewiesen sein.
Typische Fehler bei einem Wasserausfall
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Einige Fehler können einen eigentlich ausreichenden Wasservorrat überraschend schnell aufbrauchen.
1. Das gesamte Trinkwasser für die Toilettenspülung verwenden
Für die Toilette sollte – sofern die Kanalisation funktioniert – möglichst Brauchwasser verwendet werden.
2. Die Badewanne als sicheren Trinkwasserspeicher betrachten
Eine normale Badewanne ist nicht steril. Dort gesammeltes Wasser sollte zunächst als Brauchwasser betrachtet werden.
3. Erst bei der Krise Wasser kaufen wollen
Bei einem großflächigen Stromausfall funktionieren möglicherweise Kassensysteme nicht oder Geschäfte bleiben geschlossen.
4. Unbekanntes Wasser einfach trinken
Klares Wasser ist nicht automatisch sauberes Trinkwasser.
5. Den gesamten Vorrat in einem einzigen Behälter lagern
Mehrere kleinere Behälter sind flexibler. Wird ein Behälter beschädigt oder verunreinigt, bleibt der restliche Vorrat erhalten.
6. Informationen des Wasserversorgers ignorieren
Nach Störungen können besondere Hinweise oder Abkochgebote gelten.
Checkliste: Vorbereitung auf einen Wasserausfall
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Wer sich auf einen längeren Stromausfall vorbereitet, sollte auch die Wasserversorgung berücksichtigen.
Eine einfache Grundausstattung könnte so aussehen:
✓ Trinkwasservorrat vorhanden
✓ Wasser auf mehrere Behälter verteilt
✓ lebensmittelechte Wasserkanister vorhanden
✓ etwas zusätzliches Brauchwasser eingeplant
✓ Möglichkeiten zum wassersparenden Händewaschen vorhanden
✓ Feuchttücher und Händedesinfektion vorhanden
✓ Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung bekannt
✓ batteriebetriebenes oder Kurbelradio vorhanden
✓ lokale Warn- und Informationsmöglichkeiten bekannt
✓ alle Familienmitglieder wissen, wo sich der Wasservorrat befindet
Fazit: Wasser gehört zu jeder Stromausfall-Vorsorge
Ein kurzer Stromausfall führt normalerweise nicht automatisch dazu, dass sofort kein Wasser mehr aus der Leitung kommt.
Bei einem länger dauernden oder großflächigen Stromausfall sieht die Situation jedoch anders aus.
Wassergewinnung, Aufbereitung und Verteilung sind an vielen Stellen auf elektrische Technik angewiesen. Zusätzlich können in Gebäuden elektrische Druckerhöhungsanlagen oder Brunnenpumpen ausfallen.
Deshalb sollte ein eigener Wasservorrat fester Bestandteil jeder Stromausfall-Vorsorge sein.
Wer bereits einige Tage Trinkwasser zu Hause hat, Brauch- und Trinkwasser voneinander trennt und weiß, wie zusätzliche Wasserquellen im Notfall sicher genutzt werden können, ist deutlich weniger davon abhängig, dass die öffentliche Versorgung jederzeit funktioniert.
Die wichtigste Vorbereitung ist dabei überraschend einfach:
Warten Sie mit dem Wasservorrat nicht darauf, dass der Wasserhahn bereits trocken ist.
