Krisenvorsorge: Wichtige Tipps zur sicheren Trinkwasserversorgung

Wasser ist der Ursprung des Lebens und der menschliche Körper besteht zu ca. 80-85% aus Wasser. Es ist daher empfehlenswert, täglich mindestens 2 Liter Wasser zu trinken. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Trinkwasser für den Notvorrat lagern und es für die Krisenvorsorge nutzen können.

In Krisensituationen ist ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser von entscheidender Bedeutung, insbesondere da viele Lebensmittel zur Zubereitung Wasser benötigen. Ob zum Anrühren oder Kochen – Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des Notvorrats.

Daher sollten Sie sicherstellen, dass Sie genügend Trinkwasser für Ihre Krisenvorsorge bereithalten. Zusätzlich zu den Anforderungen für die Zubereitung von Lebensmitteln benötigen wir täglich mehrere Liter Wasser allein zum Trinken. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie sich auf alle Eventualitäten vorbereiten können.

Inhalt

Überlebenswichtig: Ausreichend Trinkwasser für Krisensituationen

Der menschliche Körper braucht ausreichend Wasser, um richtig zu funktionieren. In Krisensituationen, wenn der Körper besonders gefordert wird, ist genug Trinkwasser überlebenswichtig. Bei Dehydrierung drohen Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Fieber. Bei anhaltender Flüssigkeitsknappheit kann es sogar zum Tod kommen.

Deshalb ist es ratsam, in Notfallsituationen immer eine ausreichende Menge an Trinkwasser auf Vorrat zu haben. Wenn es nicht möglich ist, genug Wasser zu lagern, können Alternativen wie Wasseraufbereitungs- oder Filtermethoden helfen.

Es ist wichtig zu beachten, dass in einer Notlage Wasser prioritär behandelt werden sollte. Andere Dinge, wie Lebensmittel oder Annehmlichkeiten, sollten erst in Betracht gezogen werden, wenn genug Trinkwasser gesichert ist.

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Wie viel Wasser sollte man lagern?

Die Vorratshaltung von Trinkwasser ist ein wichtiger Aspekt der Krisenvorsorge, da bei einem Ausfall der Trinkwasserversorgung Wasser für Trinken, Körperhygiene und andere Zwecke benötigt wird. Für den Notvorrat wird empfohlen, mindestens 2 Liter Wasser pro Tag und Person einzuplanen.

Wenn keine Quelle für Brauchwasser wie Regentonnen oder nahegelegene Bäche verfügbar ist, sollten 2,5 Liter pro Tag und Person eingeplant werden, um auch für die Toilettenspülung gerüstet zu sein. Haustiere sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Für einen Notvorrat von 10 Tagen und 1 Person beträgt der Trinkwasserbedarf etwa 20 Liter. Für 2 Personen sind es dementsprechend 40 Liter und so weiter.

Kunststoffflaschen in Sixpacks können eine Option für den Kauf von Trinkwasser sein. Allerdings müssten für einen 40-Liter-Vorrat bereits 4,5 Sixpacks gekauft werden. Eine Alternative hierzu sind Kanister, die für die Vorratshaltung von Wasser in größeren Mengen besser geeignet sind.

Trinkwasser für den Notfall lagern – aber richtig

Für eine effektive Lagerung von Trinkwasser ist es wichtig, einen geeigneten Lagerort zu wählen. Optimal ist ein kühler, trockener und dunkler Ort. Geeignete Behälter zur Lagerung von Trinkwasser sind Glas- oder Metallkanister sowie Lebensmittel geeignete Kunststoffbehälter.

Um das Wasser vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, sollte es in einem gut verschlossenen und undurchsichtigen Behälter aufbewahrt werden. So kann das Wasser vor schädlichen UV-Strahlen geschützt werden, die das Wasser verunreinigen und seine Haltbarkeit verkürzen können.

Achtung vor Legionellen!

Legionellen sind Bakterien, die sich bei Temperaturen zwischen 20 und 50 °C am besten vermehren können. Um ihr Wachstum zu verhindern, ist es wichtig, das Trinkwasser auf einer Temperatur von über 60 °C zu erhitzen. Bei Temperaturen unter 20 °C vermehren sich Legionellen weniger stark.

Wasser in Kanistern lagern

Wer Trinkwasser richtig lagern möchte, sollte vor allem auf drei Dinge achten: Schutz vor Sonne und Wärme, luftdicht verschlossene Behälter, wie zum Beispiel Kanister und regelmäßige Erneuerung. Denn selbst wenn das Wasser unter optimalen Bedingungen gelagert wird, empfehlen Experten eine Erneuerung alle 6 Monate.

Wasser in Flaschen lagern

Um sicherzustellen, dass das abgefüllte Leitungswasser frei von Verunreinigungen ist, sollten die leeren Flaschen vor dem Abfüllen gründlich gereinigt werden. Eine Desinfektion der Flaschenöffnung mit Alkohol kann dabei hilfreich sein.

Wenn Leitungswasser in Flaschen abgefüllt und gelagert werden soll, empfiehlt es sich, Glasflaschen zu verwenden. Während das Wasser in sauberen Flaschen nahezu unbegrenzt haltbar ist, geben Kunststoffflaschen nach etwa einem Jahr Weichmacher in das Wasser ab. Um die Haltbarkeit des Wassers zu maximieren, sollten die Flaschen an einem kühlen, dunklen und vor Sonneneinstrahlung geschützten Ort gelagert werden.

Obwohl Wasser unter diesen Bedingungen nicht verdirbt, wird empfohlen, das Wasser nach etwa einem Jahr gegen frisches Wasser auszutauschen, um sicherzustellen, dass es von höchster Qualität ist.

Was ist im Notfall zu tun?

Um in einer Notsituation ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu haben, ist schnelles und effektives Handeln wichtig. Um den Wasservorrat zu schonen, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um den Energieverbrauch zu minimieren. Dies kann dabei helfen, Kraft zu sparen und somit den Wasservorrat zu schonen.

Notfallszenario – Verseuchtes Grundwasser

Wenn das Grundwasser durch einen Chemieunfall oder eine Panne im Wasserwerk verschmutzt ist, ist es ratsam, auf Leitungswasser zu verzichten, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Im Gegensatz zu einem Blackout sind die Versorgung und Kommunikation in der Regel nicht beeinträchtigt. In solchen Fällen können Betroffene Trinkwasser kaufen oder sich an Hilfsorganisationen wenden, die mobile Stationen einsetzen, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Notfallszenario – Blackout

Ein Blackout kann dazu führen, dass die Pumpen im Wasserwerk nicht mehr funktionieren und kein Wasser mehr aus den Leitungen kommt. Allerdings befindet sich in den Leitungen noch eine Restmenge Wasser, die schnell in passende Behälter gefüllt werden sollte. Auch das volllaufenlassen der Badewanne kann helfen, einen Vorrat an Brauchwasser anzulegen.

Wer kein Wasser filtern kann, sollte vermeiden, Wasser aus einer Regentonne oder einem Bach zu trinken. Dort besteht die Gefahr, Bakterien oder Keime aufzunehmen, die zu Durchfall und Erbrechen führen können und somit zu einem höheren Wasserverlust.

Im Falle einer Krise können Radios und Fernsehsender wichtige Informationen und Ratschläge zur Bewältigung der Situation bereitstellen. Oft muss das Leitungswasser vor dem Verzehr abgekocht werden, um mögliche Kontaminationen abzutöten.

Wasser abkochen

Leitungswasser ist in den meisten Regionen Deutschlands so sauber, dass es ohne Bedenken getrunken werden kann. Allerdings kann es in bestimmten Situationen notwendig sein, das Wasser abzukochen, bevor man es trinkt. Zum Beispiel bei einem Stromausfall, der die Pumpen im Wasserwerk lahmlegt. In diesem Fall informieren Radio und TV in der Regel über die Situation und geben Tipps zum weiteren Vorgehen.

Wenn man das Leitungswasser abkochen muss, um es trinken zu können, sollte man es mindestens 3 Minuten lang sprudelnd kochen lassen. Das tötet eventuell vorhandene Keime und Bakterien ab und macht das Wasser sicherer. Wenn man kein Gas oder Strom hat, um das Wasser zu erhitzen, kann man auch Wasserentkeimungstabletten oder einen Wasserfilter verwenden.

Insgesamt ist Leitungswasser in Deutschland aber sehr sauber und in den meisten Fällen bedenkenlos trinkbar. Es ist auch umweltfreundlicher und kostengünstiger als Wasser aus Flaschen.

 

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