Atemschutzmaske als Krisenvorsorge

Ohne Sauerstoff kann ein Mensch nicht überleben. Ganz unterbewusst atmen wir den Sauerstoff ein. In eine vernünftige Krisenausstattung gehört daher auch eine Atemschutzmaske. Es muss nicht gleich ein Terroranschlag oder ein Chemieunglück sein. Es kann z.B. im Straßenverkehr ein Gefahrguttransporter verunglückt und Dämpfe austreten, oder eine ansteckende Krankheit ausbrechen. Eine Atemmaske bietet dann zumindest etwas Schutz.

Welche Arten von Atemschutzmasken gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Masken unterscheiden in filtrierenden Halbmasken, Halbmasken und Vollmasken:

  • Eine filtrierende Halbmaske stellt eine Einheit zwischen Filter und Maske dar. Nach dem Gebrauch werden sie entsorgt. Sie eignet sich nicht für alle Schadstoffe. Sie eignet sich für Parktikel der Klassen FFP-1 bis FFP-3.
  • Eine Halbmaske bedeckt neben der Nase auch die Mundpartien. Am genormten Rundgewinde können ein oder zwei Atemschutzfilter angebracht werden. Sie bietet jedoch keinen Augenschutz.
  • Wie man sich bei dem Namen bereits denken kann sind Vollmasken geschlossene Masken mit einem genormten Rundgewinde. An diesem lassen sich Sauerstoffflaschen oder Atemschutzfilter anschließen.

Die Farbkennzeichen und Kodierung von Atemschutzmasken

Ein Atemschutzfilter besitzt eine farbige Ringmarkierung. Anhand der Farbe kann man erkennen, für welche Stoffgruppe und welchen Verwendungszweck der Filter geeignet ist. Alternativ kann man in die Herstellerangaben überprüfen. Weiterhin gibt es die Kodierung der Klassen 1 – 3. Typ und farbliche Kennung sind genormt.

KennfarbeTypAnwendungsbereich
BraunAOrganische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt > 65 Grad Celsius
BraunAXOrganische Gase und Dämpfe mit Siedepunkt > 65 Grad Celsius
GrauBAnorganische Gase und Dämpfe, wie z.B. Chlor, Blausäure oder Schwefelwasserstoff
GelbESchwefeldioxid, Chlorwassserstoff und andere saure Gase
GrünKAmmoniak und andere Ammoniakderivate
SchwarzCOKohlenstoffmonoxid
RotHgQuecksilber
BlauNONitrose Gase einschließlich Stickstoffmonoxid
OrangeReaktorRadiaktives Jod und radioaktives Jodmethan
WeißPPartikel

(Quelle:) Nach DIN EN 141 und DIN EN 143

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Wann sollten Sie keinen Atemschutz verwenden?

Wenn sich nicht ausreichend Sauerstoff in der Atemluft befindet, sollten Sie keine Atemschutzmaske tragen. Es kommt dort zu wenig Sauerstoff durch und man riskiert gesundheitliche Schäden. Vorsicht ist daher anzuraten bei:

  • schlecht belüfteten Räumen oder Behältern wie z.B. Kanäle, Schächte oder Conainer
  • bei unbekannten Schadstoffen in der Luft, die auch noch geruchs- und geschmacklos sind
  • bei einer Sauerstoffkonzentration von weniger als 17%
  • Schadstoffsättigungen, die über der verwendeten Filterklasse liegen
  • bei Verwendung von gebrauchten Filtern

Achten Sie auf das Verfallsdatum

Die Hersteller von Atemschutzmasken versehen die Masken und Filter mit einem Verfalldatum. Bis zu diesem Datum garantieren sie eine 100%ige Funktionalität. In der Regel variiert die Haltbarkeit bei Atemschutzfilter und Kombinationsfilter je nach Hersteller und Typ. Häufig liegt sie bei 6 Jahren. Bei Partikelfiltern wird in der Regel eine Haltbarkeit von 12 Jahren garantiert.

 

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