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Warum Selbstverteidigung in der Krisenvorsorge wichtig ist
In einer Krisensituation kann die öffentliche Ordnung zusammenbrechen. Polizei und Rettungskräfte sind überlastet oder nicht verfügbar. Plünderungen, Überfälle und gewalttätige Auseinandersetzungen sind dann keine Seltenheit.
Wer vorbereitet sein will, sollte nicht nur Vorräte und Ausrüstung haben, sondern auch wissen, wie man sich im Ernstfall selbst verteidigt.
Mentale Stärke – die Basis jeder Verteidigung
Selbstverteidigung beginnt nicht mit Schlägen oder Techniken, sondern im Kopf.
Gefahren frühzeitig erkennen: Achten Sie auf Ihre Umgebung und meiden Sie unsichere Orte.
Selbstbewusst auftreten: Wer unsicher wirkt, wird schneller zum Ziel.
Klar kommunizieren: Lautes, bestimmtes Auftreten kann Angreifer bereits abschrecken.
Einfache Selbstverteidigungstechniken für den Notfall
Sie müssen kein Kampfsportprofi sein, um sich im Ernstfall zu verteidigen. Einige leicht erlernbare Techniken können bereits große Wirkung zeigen:
Befreiungstechniken: Aus Handgriffen oder Umklammerungen lösen.
Gezielte Schläge: Auf empfindliche Stellen wie Nase, Kinn oder Solarplexus.
Einsatz von Alltagsgegenständen: Schlüsselbund, Taschenlampe oder Regenschirm können zur Verteidigung genutzt werden.
Tipp: Ein Selbstverteidigungskurs vermittelt diese Techniken praxisnah und gibt Sicherheit durch regelmäßiges Üben.
Legale Selbstverteidigungsmittel
In Deutschland gibt es klare gesetzliche Grenzen für den Einsatz von Waffen. Dennoch gibt es einige legale Hilfsmittel:
Pfefferspray (nur zur Tierabwehr deklariert, in Notwehrsituationen aber erlaubt)
Taschenalarm zur Abschreckung und Alarmierung
Schlagstock oder Teleskopschlagstock (in vielen Fällen verboten, daher Rechtslage prüfen!)
Alltagsgegenstände (Regenschirm, Gürtel etc.)
Wichtig: Informieren Sie sich immer über die gesetzlichen Vorgaben in Ihrem Bundesland.
Selbstverteidigung für Frauen und Senioren
Gerade Frauen und ältere Menschen fühlen sich in Krisenzeiten besonders unsicher. Für sie gibt es spezialisierte Kurse, die auf ihre körperlichen Möglichkeiten eingehen:
Nutzung der eigenen Körperkraft optimal
Schwerpunkt auf Flucht und Abwehr statt Angriff
Selbstsicherheit stärken, um erst gar nicht Opfer zu werden
Training macht den Unterschied
Wie bei jeder Fähigkeit gilt: Regelmäßiges Training schafft Routine.
Ein Kurs in Selbstverteidigung oder eine Kampfkunst wie Krav Maga, Wing Chun oder Jiu-Jitsu ist ideal, um einfache Techniken zu lernen und im Ernstfall anwenden zu können.
Fazit
Selbstverteidigung ist ein zentraler Bestandteil der Krisenvorsorge. Wer vorbereitet sein will, muss nicht nur Vorräte und Werkzeuge haben, sondern auch wissen, wie man sich im Ernstfall schützt. Mit der richtigen Einstellung, einfachen Techniken und legalen Hilfsmitteln können Sie sich und Ihre Familie effektiv verteidigen.
Letzte Aktualisierung am 2025-08-21 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API