Das Haus ist Ihre Festung

Stellen wir uns einmal vor, dass ein Krisenfall eingetreten ist. Sie sind in der Firma und bekommen mit, wie alles anfängt zusammenzubrechen. Der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen und auf den Straßen und Autobahnen staut sich alles. Alle haben nur einen Gedanken: Raus aus der Stadt.

Genau das ist auch Ihr Gedanke und Sie verlassen die Stadt. Wenn Sie sehr sportlich unterwegs sind und im Training fahren Sie mit dem Fahrrad (ein Faltrad bietet sich hier an, da Sie es auch im öffentlichen Nahverkehr benutzen können, am Stau vorbei. Der Rest Ihrer Familie wird instinktiv das gleiche tun.

Das Haus = Ihre Festung

My Home is my Castle. An diesem Spruch ist nun etwas wahres dran. Sie haben sich auf einen solchen Krisenfall vorbereitet und können nun aus dem Lager leben. Mit Kerzen und Taschenlampen können Sie die erste Zeit ohne Strom auskommen. Mit einem batteriebetriebenen Radio können Sie hören, ob noch irgendjemand da draußen sendet.

Wenn es Sommer ist, lassen sich solche Krisen gut meistern, da es zum einen nicht so lange dunkel und zum anderen, warm ist. Befinden Sie sich zum Krisenbeginn in der kalten Jahreszeit, können Sie in Ihrem Haus auch den Kamin oder spezielle Heizungen benutzen oder. Die Öl- oder Gasheizung wird jedoch nicht funktionieren, da die Pumpen und Brenner auch auf Strom angewiesen sind.

Praktische Tipps zum Durchhalten

Als Energiesparmaßnahme sollten Sie sich nun auf die wichtigsten Räume im Haus konzentrieren, in denen Sie oder Ihre Familie, sich am meisten aufhalten. Bei nicht genutzte Räume kleben Sie mit Hilfe von Plastikfolie und Packband die Durchgänge zu. Hierdurch müssen Sie z.B. weniger Öllampen verwenden. Es muss im Krisenfall nicht jeder Raum mit Wärme versorgt werden. Bei

Der weiter genutzte Raum sollte nach Möglichkeit isoliert sein und nicht so viele Fenster haben, da diese die Wärme nach draußen abgeben. Ein Wintergarten wäre also ungeeignet 🙂

Zusätzlich sollten Sie es möglich Eindringlingen unmöglich machen in das Haus zu kommen. Weitere Tipps hierzu finden Sie in folgendem Artikel.

Die Lüftung im Raum

Wenn Sie im Kriesenfall mit einem Kamin, mit Öllampen oder ähnlichen, offenen Heizungen arbeiten, sollte der Raum über eine gute Lüftungsvorrichtung verfügen. Idealerweise bauen Sie diese bereits ein, bevor die Krise eintritt.

Die Verwendung von feuerfesten Baumaterial ist ebenfalls sehr praktisch, wenn man mit offenen Feuer arbeiten möchte.

Wenn Sie für die Stromproduktion einen Generator benutzen möchten, müssen Sie den Generator entweder vor dem Haus oder in einem anderen Raum betrieben. Es besteht sonst akute Vergiftungsgefahr.

Was Sie noch brauchen

Ihre Lagermöglichkeiten für Wasser und Lebensmittel befinden sich idealerweise im Haus, damit die Vorräte auch geschützt sind. Auch Ihre Werkzeuge sollten Sie in unmittelbarer Umgebunge haben, z.B. in einem kleinen Schuppen oder Anbau. Achten Sie jedoch immer darauf nicht alles an einem einzigen Ort zu haben, sondern mehrere Lager zu nutzen. Wenn Sie überfallen werden sollten, sind nicht alle Vorräte gleichzeitig in Gefahr, da sie nicht sofort entdeckt werden.

Es schadet auch nicht, wenn Sie noch weiteres Baumaterial haben, wie Zement, Holzbalken, OSB-Platten und natürlich Schrauben. So können Sie auch im eingetretenen Krisenfall damit Absperrungen errichten oder Fenster verschließen.